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Alle Aufgaben mit Bravour gemeistert

Landjugend Ströhen an 72-Stunden-Aktion beteiligt

Ströhen. Die Mitglieder der Ströher Landjugend haben alle bei der 72-Stunden-Aktion gestellten Aufgaben mit Bravour gemeistert. Und hatten während des dreitägigen Aktionseinsatzes nicht nur eine Menge Spaß, sondern sogar noch Zeit, ein paar zusätzliche Arbeiten zu erledigen.

Die Jugendlichen haben zwei baufällige Buswartehäuschen in den Ortsteilen Butzendorf und Oberauerort restauriert, einen hölzernen Informationskasten für ortsfremde Besucher angefertigt und das Wartehäuschen am Dorfplatz gleich mitgestrichen und gesäubert. Zudem stellten die Beteiligten am Rande des Dorfplatzes ein großes Insektenhotel auf, bepflanzten mehrere Beete neu, brachten ein paar Pflastersteine wieder in die richtige Lage und bauten eine Geo-Caching-Station.

„Das kriegen wir hin“, waren sich die Mitglieder der Landjugendgruppe einig, als Marlies Meyer, Agentin der Niedersächsischen Landjugend, donnerstags abends die Katze aus dem Sack gelassen hatte. Die Jugendlichen hatten den Auftrag, die maroden Bushaltestellen an der Einmündung Bürgermeister-Stamme-Straße in Butzendorf und im Kreuzungsbereich Oberauerort/Bürgermeister-Kropp-Straße wieder auf Vordermann zu bringen und an beiden Haltestellen zusätzlich Abstellbügel oder Stangen für Kinderfahrräder zu installieren.

„Freiwillig“, so Marlies Meyer bei der Aufgabenverlesung, „ist die Gestaltung einer Internetseite, die über Veranstaltungen im Ort informiert und in Absprache mit dem Verein Ströher Dorfleben regelmäßig aktualisiert werden könnte.“ Die Agentin teilte dazu mit, dass sie die Aufgabe gemeinsam mit Ortsvorsteher Reinhard Heider ausgesucht habe. Wegen mehrerer Parallelveranstaltungen an dem Wochenende seien die Aufgaben diesmal bewusst nicht so aufwändig gestaltet worden, teilte Meyer abschließend mit und wünschte allen Beteiligten viel Erfolg.

Schon bei der Auftragsvergabe tummelten sich zahlreiche Ströher auf dem Dorfplatz, die den knapp 20 Jugendlichen Hilfe in Form von Maschinenunterstützung, Manpower und Verpflegung in fester und flüssiger Form sowie Barem anboten. „Die Unterstützung im Dorf war hervorragend“, resümierten die Beteiligten zum Abschluss und betonten, dass neben örtlichen Firmen auch Privatleute die Landjugend mit Geld- und Sachspenden sowie Fachwissen zur Seite gestanden hätten.

Mittendrin hatten die Akteure der Landjugend namhaften Besuch. „Günter, der Treckerfahrer“ alias Dietmar Wischmeyer überzeugte sich als Schirmherr der Aktion bei den Arbeiten in Butzendorf über den aktuellen Stand der Dinge. In der unverwechselbaren grünen Lodenjacke und Manchesterhose sowie einer grünen Kappe auf dem Haupt. Die Landjugendlichen präsentierten dem Comedian und Satiriker die hölzerne Schutzhütte im entkernten Zustand. Mit dabei war auch der Wagenfelder Bürgermeister Matthias Kreye, der sich ebenfalls einen Überblick über den Baufortschritt verschaffte.

Wischmeyer zeigte sich bis dahin mit dem Ergebnis der Ströher Landjugend sehr zufrieden. „Ich will insbesondere schauen, was junge Leute in einem relativ kurzen Zeitraum schaffen können“, begründete er seinen Besuch in der Ortschaft, ließ sich eine flüssige Stärkung kredenzen und wünschte den Jugendlichen weiterhin viel Spaß.                                   -ges-

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