Page 10 - Kloensnack Ausgabe 556
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Die fünf „W-Punkte”                                          Linie zu beherrschen gilt: „Wer - wo -
                                                                  was - wie - welche Verletzungen” sollten
     sind sehr wichtig                                            in der Benachrichtigung der Helfer vorne
                                                                  an stehen.
                                                                  Dann ging es aber auch darum, wie man
     Mit dem DRK-Projekt „Kinder helfen Kinder”                   sich während einer Wartezeit auf die Ret-
     wurde mit den Schülerinnen und Schülern in                   tungsdienste verhalte. Zur Überbrü ckung
                                                                  dieser Zeit könnten zwar auch moderne
     der Auburg-Schule der „Ernstfall” geübt                      Medien sehr hilfreich sein, doch dadurch
                                                                  würden wertvolle klassische Dinge verlo-  den Vordergrund. Dieses Projekt sei ein
     Wagenfeld. Spielerisch locker vermit-  habe, könne man es auch in „echten” Si-  ren gehen. Früher sei oft gesungen wor-  Beitrag zur Unfallverhütung und man kön-
     telte vor einigen Tagen Ulrich Rother vom   tuationen anwenden. Wichtig sei eben-  den, doch Rother plädierte für das Vor-  ne eine positive Grundeinstellung der Kin-
     Deutschen Roten Kreuz den Schülerin-  falls, dass die Kinder wüss ten, wo im sich   lesen aus dem Pixi-Buch oder anderer   der zum Helfen entwickeln, denn nur da-
     nen und Schülern der beiden 4. Klassen   im eigenen Auto der Eltern Verbandskas-  mitgeführter Bücher. In Stresssituationen   durch, dass die Kinder schon mal einiges
     das DRK-Projekt „Kinder helfen Kinder“.   ten und Warndreieck befinden würden.   seien Kinder - aber auch Erwachsene - oft   geübt hätten, würden sie eine gewisse
     Rother stellte den Kindern das neue Pro-  Im weiteren Verlauf der Übungen ging   zu nervös, um zum Beispiel das Telefon   Sicherheit im Ernstfall erlangen.        -kr-
     gramm vor, bei dem sie sich selbst erst   Rother auch auf fünf ganz wichtige „W-  richtig zu bedienen. Und jetzt komme das
     einmal kennenlernen konnten und dann   Punkte” im Ernstfall ein, die es in erster   Projekt „Kinder helfen Kinder“ wieder in
     in 3er Gruppen nach Anweisungen weiter
     arbeiteten.
     Unter Anleitung von Ulrich Rother muss-
     ten nach Sondierung der Lage zunächst
     Warndreiecke aufgestellt werden. Das An-
     legen von Warnwesten sowie Rettungssä-
     cke wurde fachmännisch geübt. Bei der
     Gelegenheit äußerte Rother den Wunsch,
     dass in den Autos - wie selbstverständ-
     lich - auch spezielle Kinder-Warnwes ten
     mitgeführt werden sollten. Auch die mit-
     gebrachten Kuscheltiere erhielten an die-
     sem Morgen eine Warnweste angezogen.
     Mit den Kindern arbeite Rother dann mit
     Bildeern von Ali Mitgutsch, die dazu dien-
     ten, die Viertklässler erst einmal zur Ruhe
     kommen zu lassen und auf diesen spezi-
     ellen Unterricht einzustimmen.
     Nachdem die Äußerlichkeiten gemacht
     waren, ging es dann an das genaue Ab-
     setzen eines Notrufes. Bei der Gelegenheit
     erklärte der DRK-Lehrer, dass die Kinder
     nur durch selbstständiges Üben eine Si-
     cherheit bei Gefahrensituationen erlangen   „Kinder helfen Kinder” - das wurde mit den beiden 4. Klassen der Auburg-Schule geübt. Unser Foto zeigt die Schüler der Klasse 4a
     könnten. Wenn man schon etwas geübt   mit der Klassenlehrerin Nadine Duwenhorst (hinten rechts) und dem DRK-Lehrer Ulrich Rother (links).        Foto: Reinhard Kawemeyer

     Handball-Mädchen siegten                                                                   den Kreismeistertitel. Den dritten Platz be-
                                                                                                legte ein Aktiver des Tennisclubs, der 2019
     In der Mannschaftswertung                                                                  Vereinsmeister wurde: Moritz Meyer.
                                                                                                Bei den Sportlerinnen ging der Einzeltitel
                                                                                                an eine langjährige Handballerin. Christi-
     Sportlerball des TuS Wagenfeld mit Ehrung der „Sportler des Jahres”                        an Maas überreichte die Siegertrophäe an
                                                                                                Hiltraud Fehner aus der Handballabteilung.
     Wagenfeld. Turbulente Ballnächte aus   baller, die größtenteils seit sechs Jahren   Die Ehrung der männlichen Titelträger   Mit Stine-Louisa Kammler landete „ein jun-
     früheren Zeiten erleben in Wagenfeld ge-  zusammen spielen und in dieser Saison   nahm Friedhelm Fehner vor. Auf Rang eins   ger Fisch im Wasser“ auf Rang zwei. Sie
     rade eine Renaissance: Der Turn- und   den Aufstieg in die Bezirksliga anpeilen.   landete Daniel Niemeyer aus der Radfahr-  hat im vergangenen Jahr mehrere Ver-
     Sportverein schloss mit seinem dritten   „Pan Pong“ (Bratpfannen-Tischtennis) ist   sparte. Er ist in seiner Altersklasse schon   einsrekorde gebrochen und holte bei den
     Sportlerball in Folge nahtlos an die Erfolge   die ungewohnte Sportart, mit der Maik und   seit Jahren Landesbester im Cross-Coun-  Kreismeisterschaften vier Gold- und zwei
     der beiden Vorjahre an. Im vollbesetzten   Olaf Hagedorn für den TuS Wagenfeld bei   try und bei Marathon-Fahrten. Platz zwei   Silber-Medaillen. Platz drei fiel an Marion
     Saal des Landhauses Wiedemann wurde   deutschen Titelkämpfen an den Start ge-  ging an Wilfried Bobrink aus der Leicht-  Tatgenhorst, die früher Handball gespielt
     erneut deutlich, dass die mehrjährige Pau-  hen und in der internen TuS-Mannschafts-  athletikabteilung. Der Geehrte holte im ver-  und 2014 Line-Dance in der Turnsparte
     se dem Fest ausgesprochen gut getan hat.   wertung auf Platz drei landeten.   gangenen Jahr mit Ralf und Nils Uffenbrink   installiert hat.              -ges-
     Die Vereinsverantwortlichen und ein mehr-
     köpfiger Festausschuss haben die Traditi-
     onsveranstaltung früherer Jahre „runder-
     neuert“ und zweifelsohne wieder salonfä-
     hig gemacht. Dazu kommt eine gewandelte
     Abendgarderobe. Weg vom Freizeitlook,
     hin zum „kurzen Schwarzen“ bei den
     Mädchen und dunklen Ein- oder Zweirei-
     hern bei den männlichen Gästen.
     Die Ehrung von jeweils drei erfolgreichen
     Einzelsportlerinnen und -sportlern sowie
     von drei  Mannschaften mit besonderen
     Erfolgen waren Highlights des Abends und
     wurden von lautem Applaus und Jubel be-
     gleitet. Mit dem „Klaus-Seeger-Gedächt-
     nispokal“ zeichnete Henning Eils aus dem
     Festausschuss die kombinierte weibliche
     A- und B-Jugend der Handball-Spielge-
     meinschaft Wagenfeld/Wetschen aus. Die
     von Marco Uffenbrink und Tim Brutschek
     trainierten Mädchen belegen in der Regi-  Die Mitglieder des Festausschusses mit den neuen Titelträgern und Platzierten in der Einzelwertung (v.l.): Wilfried Bobrink, Theresa Wie-
     onsoberliga derzeit den dritten Rang.   demann, Hiltraud Fehner, Alexander Siebrecht, Stine-Louisa Kammler, Moritz Meyer, Henning Eils, Daniel Niemeyer, Friedhelm Fehner
     Auf Rang zwei landeten die A-Jugendfuß-  und Christian Maas.                                                  Foto: Scheland

      10   KLÖNSNACK · 556. Ausgabe - 7. Februar 2020
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