Page 9 - Kloensnack Ausgabe 568
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Das Warten hat sich                                           Monteur: Gunnar Dümke

                                                                   „Neue Heizungsanlage?
     gelohnt                                                       Rufen Sie an: 05771 - 911 20
                                                                   Ich bin gerne für Sie da!“
     Nicht nur die örtliche Löschgruppe freut sich über
     Spatenstich für neues Feuerwehrgerätehaus

     Tonnenheide. Strahlende Gesichter un-  nächsten vier Jahrzehnte“, machte Honsel
     längst in Tonnenheide - und das lag nicht   aufmerksam. „Beste Voraussetzungen, um
     nur am sonnigen Wetter. Pandemiebedingt   mit moderner Ausstattung und attraktivem
     lediglich in kleinem Rahmen, aber mit un-  Fuhrpark neue aktive Mitglieder für dieses                   www.firma-schuster.de
     geminderter Freude, fiel am Tonnenheider   Ehrenamt zu gewinnen, gerne auch erste                       Lemförder Str. 85 - 87
     Kirchweg 12 mit dem symbolischen Spa-  weibliche Unterstützung.“ Obwohl in den                          32369 Rahden  - Sielhorst
     tenstich der offizielle Startschuss für den   Reihen der 35 Tonnenheider Aktiven bis-
     Bau des neuen Gerätehauses der örtlichen   her noch keine Kameradinnen ihren Dienst
     Löschgruppe.                   versähen, habe man bei der Planung zehn   „Ein langer, holpriger Weg liegt hinter uns.   auch das letzte Gerätehaus der Stadtwehr
     „Es ist ein schöner Tag, nicht nur für die   Plätze sowie separate Sanitäranlagen be-  Daher ist der offizielle Startschuss um-  auf dem neuesten Stand. „Damit brauchen
     Löschgruppe, sondern für alle Einwohner   rücksichtigt. Neben drei Stellplätzen er-  so bedeutsamer“, stellte auch Christian   wir uns nicht zu verstecken.“ Prognosen, ob
     und die gesamte Stadtwehr“, so Bürgermei-  mögliche die Fahrzeughalle zudem, dass   Krüger heraus. „Er ist ein Zeichen für die   der traditionelle Weihnachtsbaum im neu-
     ster Dr. Bert Honsel in seiner Begrüßung.   im Winter Wartungsarbeiten an den Fahr-  Wichtigkeit der Wehr und ein Meilenstein   en Domizil mit oder ohne Dach oder wie in
     Dass das Bauvorhaben auf sicherem Fun-  zeug im Halleninneren durchgeführt wer-  für die Dorfentwicklung, denn in anderen   Kleinendorf im Rohbau geschmückt werde,
     dament stehe, lasse sich bereits unschwer   den könnten und nicht mehr draußen in der   Bereichen wollen wir ja auch noch weiter-  wolle er noch keine abgeben.
     erkennen. „Wir haben damit alle Skeptiker   Kälte. Schulungsraum, Büro, Küche, Um-  gehen“, verwies der Ortsvorsteher auf die   „Wir sind froh, dass es losgeht. So wird
     Lügen gestraft“, so das Stadtoberhaupt zu-  kleiden und Sanitäranlagen, Technikraum,   Umnutzung des alten Feuerwehrdomizils   großes Engagement im Ehrenamt belohnt
     rückblickend. Es sei bis zum heutigen Tag   Werkstatt, Schlauchlager und Trocknungs-  zum Dorfgemeinschaftshaus sowie der   und beste Mitgliederwerbung betrieben“,
     ein langer Prozess gewesen, seit man sich   raum finden zudem in dem neuen Gebäu-  Installierung weiterer Sanitäranlagen für   sprach Löschgruppenführer Christian Ben-
     2012 erste Gedanken machte, das Lösch-  dekomplex genügend Platz. Ebenso wie   den örtlichen Sportverein. „Ganz Tonnen-  ker im Namen der Einsatzkräfte Verwaltung
     gruppendomizil zu vergrößern. „Umbau oder   beim Schwesterhaus der Löschgruppe   heide freut sich, dass der Knoten endlich   und Wehrführung einen großen Dank für die
     Neubau war lange Zeit die Frage. Ich denke,   Varl-Sielhorst in Kleinendorf habe Architekt   durchgeschlagen ist. Die ersten sichtbaren   Entscheidung zum Neubau aus. Architekt
     die Politik hat mit letzterem gemeinsam die   Mario Holste aus Pr. Ströhen das Gesamt-  Arbeiten haben die Bevölkerung beruhigt“,   Mario Holste, der schon in die Planungen
     richtige Mehrheitsentscheidung getroffen.“   projekt unter seinen Fittichen und dieser die   konnte sich Feuerwehrausschussvorsitzen-  für den zunächst angedachten Umbau in-
     Die Kosten seien gegenüber ursprüngli-  Firma Knost Bau aus Wehe für die Baulei-  de Doris Bölk, zugleich Tonnenheider Ein-  volviert war, konnte nur bestätigen, dass es
     chen Planungen aufgrund der starken Bau-  tung an seiner Seite. „Wir sind froh, erneut   wohnerin, nur anschließen. „Manche Din-  sich bei dem Neubau um die bessere Va-
     kostenentwicklung noch einmal gestiegen.   zahlreiche Firmen aus Rahden und den Ort-  ge brauchen halt länger, aber es war nicht   riante handele. Bauleiter Björn Knost freute
     „Doch die Investition von insgesamt 1,15   schaften für das Bauprojekt ins Boot holen   zum Nachteil der Löschgruppe“, freute sich   sich, nun zügig ans Werk gehen zu können.
     Millionen Euro ist eine Investition in die   zu können“, so Honsel weiter.   Wehrführer Mark Ruhnau. Man habe somit   Anja Schubert















     Bedeutsamer Startschuss: Björn Knost (Bauleitung), Christian Krüger (Ortsvorsteher), Projektleiter Mario Holste, Doris Bölk (Feuerwehrausschuss), Löschgruppenführer Christian Ben-
     ker und sein Stellvertreter Wilfried Bredebusch, Wehrführer Mark Ruhnau und sein Stellvertreter Reiner Langhorst sowie Bürgermeister Dr. Bert Honsel setzten mit dem symbolischen
     Spatenstich ein Zeichen dafür, dass mit dem Neubau des Tonnenheider Gerätehauses alle Feuerwehrdomizile der Stadtwehr auf dem neuesten Stand sind.      Foto: Anja Schubert





































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